Über uns

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Insekten machen Nahrung funktional und nachhaltig. Wir machen das Essen von Insekten normal.

Wie alles begann

Bangkok, 2015, mitten in der Nacht. Touristen aus aller Welt drängen sich über die Drehscheibe des klassischen Backpack-Abenteuers: Die Khao San Road. Hier gibt es ein riesiges Angebot an Bier, Kitsch und Kuriosem. Mittendrin sind Christopher und Timo. Ihre Mission: Insekten essen! Sie haben sich in den Kopf gesetzt, Insektenprotein auf den westlichen Speiseplan zu bringen. Immerhin könnten Insekten laut der UN ein Mittel gegen die globale Nahrungskrise sein. Warum also die Insektenindustrie nicht an einem ihrer Hot-Spots erforschen? Südostasien!

 

Es ist ziemlich einfach auf der Khao San Road etwas Krabbelndes zu essen zu finden. Die Touristen interessieren sich jedoch nur dafür, möglichst exotische Schnappschüsse auf Instagram zu posten. Ihre zaghaften Bisse versuchen sie eindrucksvoll und mutig in Szene zu setzen. Und genauso starteten Christopher und Timo. Die Verköstigung der ersten Tüte frittierter Raupen wurde fotografisch rauf und runter dokumentiert. Obwohl der Geschmack nicht sonderlich herausstach, war doch ein Hauch an Nervenkitzel zu spüren.

Darauf folgte eine ernüchternde Erkenntnis: So wird das nichts mit der Proteinrevolution. Außer als kurzfristige Mutprobe und als exotischer Schocker bei der nächsten Dia-Show wird den Insekten und ihrer Relevanz als Zukunftsnahrung keine Beachtung geboten. Auf der Suche nach einem authentischeren Blick, kauften sich Christopher und Timo zwei Motorräder und machten sich auf einen 4.500 km langen Trip durch Vietnam, Laos und Thailand. Immer mit dem Vorsatz, alles zu essen, was sie an Insekten finden konnten (zumindest diejenigen, die als Nahrung gedacht waren).

 

Laotischer Regenwald. Acht Wochen und viele Insekten später. Christopher und Timo sind völlig durchnässt (es gibt einen Grund, warum es „Regenwald“ heißt). Sie halten an einem kleinen… nennen wir es „abgelegenen Rastplatz“. Selbstverständlich wird hier der angepriesene gemischte Insektenteller bestellt. Ein wilder Mix an glitzernden Käfern und stachelbewährten Hornissen (wobei immer noch nicht klar ist, um was es sich genau handelte). Christopher und Timo hatten sich mittlerweile daran gewöhnt, Insekten zu essen. Im Laufe der letzten Wochen hatten sie alles gegessen, was sechs Beine und zwei Antennen hatte. Von riesigen Wasserwanzen über vielerlei Grillen bis zu grün schimmernden Käfern.

Obwohl Christopher und Timo am eigenen Leib erfahren haben, wie schnell man sich an einen Insekten-Snack gewöhnen kann, war ihnen auch klar, dass ganze Insekten im Westen erstmal nicht ernsthaft funktionieren werden. Die kulturelle Distanz ist noch zu groß … und der heimische Tellerrand zu hoch. Die herausragenden Nährstoffe und die ökologischen Vorteile überzeugen jedoch diejenigen, denen Funktionalität und Nachhaltigkeit in ihrer Ernährung wichtig sind. Daher sind Insekten ideal als Lebensmittelzutat. So können die Nährstoffvorteile genutzt werden und gleichzeitig wird es einfacher, Insekten als neues Lebensmittel zu akzeptieren.

Also entwickelten Christopher und Timo das Konzept von SWARM, um Insektenprotein zu diejenigen zu bringen, die dessen Vorteile am meisten schätzen: Sportler. Zurück in Deutschland haben sie sich mit Dani zusammengetan, einer Expertin für Sport und Ernährung. Dani war sofort begeistert von der Idee, hochwertiges und nachhaltiges Insektenprotein in der Sporternährung zu nutzen. Und so begann das Team mit der Produktentwicklung. Aber SWARM ist mehr als neuartige Sportnahrung. SWARM ist eine Bewegung um die altbackene Lebensmittelindustrie zu sprengen. Probiere es jetzt und werde Teil des Schwarms!