SPORTLERINTERVIEW: HEADCOACH KATHARINA TOPHOVEN

Katharina ist Headcoach im Rheingym in Köln und ist seit ihrer Schulzeit Vollblutsportlerin. Neben ihrer CrossFit® Trainerlizenz hat sie den Eleiko Strength Coach absolviert und den deutschen Meistertitel in Teakwondo. Als leidenschaftliche Kraftsportlerin erzählt Katharina euch, wie sie ihren Trainingsalltag gestaltet und wie sie zur beliebten Sportart CrossFit® gekommen ist.

Wie bist du zum Cross-Fit gekommen?

Während meines Studiums in den USA habe ich mich auf den New York Marathon vorbereitet. Leider habe ich mir ein paar Monate vor dem Wettkampf einen Ermüdungsbruch am Fuß zugezogen. Um mich dennoch fit zu halten habe ich nach einer Alternative gesucht. Dabei ist mir das CrossFit Studio um die Ecke aufgefallen. Das Studio wirkte sehr interessant und die Trainer kompetent. Also meldete ich mich dort an. Wie viele andere auch, war ich direkt begeistert vom CrossFit. Trotz meines gebrochenen Fußes verspürte ich in sehr kurzer Zeit die extremen Leistungssteigerungen meines Körpers. Das Training war sehr abwechslungsreich gestaltet, weshalb ich nicht mehr das Bedürfnis verspürte, laufen zu gehen. Mittlerweile ziehe ich sogar die Langhantel meinen Laufschuhen vor. Den Marathon bin ich dann trotzdem unter 4 Stunden gelaufen. Obwohl ich seit Monaten nicht mehr Laufen war, war ich fitter als je zuvor. Nun betreibe ich schon 6 Jahre CrossFit und bin seit 5 Jahren selbst Trainerin.

Was ist deine beste Übung im Cross-Fit?

Darüber habe ich schon des Öfter nachgedacht. Beim CrossFit ist die Komplexität mancher Übungen sehr hoch und man muss eine längere Zeit üben, bis man überhaupt in der Lage ist sie auszuführen. Seien es Ring-Muscle-Ups, Handstandwalk oder Lifts aus dem olympischen Gewichtheben. Bei mir ist es nicht so, dass ich in einer Disziplin besonders gut und in den anderen schlecht bin. Ich habe meine Skills über die Jahre auf ein akzeptables und sehr gleichmäßiges Niveau gebracht. Früher mochte ich Ausdauerdisziplinen wie Rudern, Laufen und Burpees sehr gern. Dementsprechend war ich auch sehr gut darin. Seit ich den Fokus vermehrt auf das Krafttraining lege, ist dem nicht mehr so.

Wie sieht der Trainingsalltag für dich aus?

Das kommt immer darauf an welches Ziel ich gerade verfolge. Es gab Phasen, in denen ich mich auf CrossFit Competitions vorbereitet und fünfmal pro Woche an meinen Skills gearbeitet habe. Es gibt aber auch Phasen, da hat man keine Lust auf etwas hinzuarbeiten. In dieser Zeit trainiere ich mit Freunden und arbeite weniger explizit an meinen Schwächen. Crossfit ist nicht nur ein effektives Trainingskonzept, sondern macht auch sehr viel Spaß. Damit mein Training besser strukturiert und zielorientierter gestaltet ist, habe ich mir eine Athletiktrainerin als Coach und Motivator organisiert. Ich trainiere momentan fünfmal die Woche. Das Trainingsprogramm bestehend aus einem Hypertrophie Block, Maximalkraft und einem Speed/Power Block. Momentan befinde ich mich im Speed/Power Block. Danach geht es mal wieder nach langer Zeit auf pures Ausdauertraining zu, da der Hyrox Wettkampf viel Laufen beinhaltet. CrossFit Workouts mache ich aus daher momentan nur 1x wöchentlich. Für die Abwechslung und den Erhalt meiner Skills reicht das aus.

Was ist dir bei der Ernährung wichtig, allgemein und in der Wettkampfvorbereitung?

Ich halte mich sowohl generell als auch in der Wettkampfvorbereitung nicht an einen strikt vorgegebenen Ernährungsplan. Ich höre auf meinen Körper und esse immer dann, wenn ich Hunger habe. Bei den Mahlzeiten achte ich besonders darauf, dass ich genug Protein zu mir nehme und dass das Verhältnis zwischen Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen stimmt. Die Ernährungsmethode funktioniert für mich ziemlich gut, wobei man bestimmt noch einiges optimieren könnte. Ich lege großen Wert auf die Qualität meiner Lebensmittel. Besonders auf die Qualität von tierischen Produkten. Mir ist es wichtig, dass das akzeptabel gehalten wurde. Dafür bin ich auch bereit mehr zu zahlen. Auch bei Obst und Gemüse achte ich auf Bio Produkte und finde es gut, wenn Lebensmittel von den Bauern aus der Region stammen.

Warum unterstützt du SWARM?

Ich unterstütze SWARM, weil ich es sehr gut find, dass dabei alternative Proteinquellen in Anspruch genommen werden. Seit ich in Thailand das erste Mal Insekten gegessen habe, fand ich das Thema schon interessant. Seitdem habe ich einiges über die Qualität und Herstellung von Insektenprotein gelesen. Ich bin mir im Klaren, dass bei der Herstellung Lebewesen verarbeitet werden. Grillenfarmen finde ich dennoch Artengerechter als die Massentierhaltung von Kühen, Schweinen und Hühnern. Hinzu kommt auch der Geschmack der Riegel. Dieser ist nicht wie konventionelle Riegel auf chemischer Basis, sondern schmeckt natürlich. Das der Riegel, wie sich die meisten wohl vorstellen, einen unangenehmen Beigeschmack der verwendeten Grillen aufweist, würde ich nicht behaupten. Der Riegel erinnert eher an einen Schoko- oder Fruchtriegel aus dem Supermarkt. 😊

Was ist deine Lieblingssorte des SWARM Protein Insektenriegels?

Meine Lieblingssorte ist auf jeden Fall Raw Cacao. Hin und wieder esse ich auch mal gerne einen, wenn ich Heißhunger auf Schokolade bekomme. Dann ist der Riegel auf jeden Fall eine lecker und gute Alternative zu einem Schokoriegel.

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